Alea iacta est. Die Würfel sind gefallen. Trotz sämtlicher „Don’t worry, be happy“-Philosophien gibt es Momente im Leben, in denen wir innehalten. Besonders wenn die Welt sich schneller und schneller zu drehen scheint. Wir bleiben stehen und überlegen, ob wir dies oder das hätten anders machen können. Wir wollen die Zeit zurückdrehen, einen Schalter umlegen, zurückspulen, whatever. Nur geht das nicht. Wir können nicht zurück. Wir haben den point of no return bereits überschritten. Noch wollen wir nicht aufgeben. Noch versuchen wir verzweifelt, mit unseren Händen die Windböen abzuhalten, die aus sämtlichen Himmelsrichtungen wehen und drohen, unser Kartenhaus von Leben hinwegzufegen. Doch einmal am point of no return vorbei, und wir können nicht zurück. Wir müssen eingestehen, dass das Scheitern unumgänglich ist. Manche sprechen von unausweichlichem Schicksal. Ich meine, dass sich selbst das weiße Kaninchen mal im Labyrinth des Lebens verlaufen kann. Wichtig ist vor allem, dass wir uns merken, an welchen Stellen wir falsch abgebogen sind. Damit wir das nächste Mal nicht in der selben Sackgasse enden. Es ist sinnlos, jetzt darüber nachzudenken, WARUM wir falsch abgebogen sind. Es ist nutzlos, uns zu überlegen, warum wir nicht gleich gemerkt haben, dass wir auf der falschen Spur sind. Wichtig ist jetzt, den roten Wollfaden wieder zu finden, der uns durch unser Leben führt. Wir dürfen uns nicht von der Dunkelheit einschüchtern lassen. Wir dürfen keine Angst haben, wenn wir manchmal glauben, wir würden den Weg nicht finden. Auch wenn wir uns verloren fühlen. Ich bin mir sicher, das geht vorbei.
Also Kinder: nehmt keine Drogen, haltet euch vom Minotaurus fern und gebt nicht auf!
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